[{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BlogPosting","@id":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/finger-weg-vom-ogs-rechtsanspruch\/#BlogPosting","mainEntityOfPage":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/finger-weg-vom-ogs-rechtsanspruch\/","headline":"Finger weg vom OGS-Rechtsanspruch","name":"Finger weg vom OGS-Rechtsanspruch","description":"TweetShareSubmitEmail2 min gesch\u00e4tzte Lesedauer Trotz der alarmierenden Hilferufe der Kommunen verkennt die Landesregierung die aktuelle Realit\u00e4t: es wird von einem eklatanten Mangel von rund 120.000 Pl\u00e4tzen berichtet, bei einem prognostizierten...","datePublished":"2023-09-21","dateModified":"2023-09-21","author":{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/author\/ott\/#Person","name":"Jochen Ott","url":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/author\/ott\/","identifier":344,"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/wp-content\/plugins\/wp-user-avatar\/deprecated\/wp-user-avatar\/images\/wpua-96x96.png","url":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/wp-content\/plugins\/wp-user-avatar\/deprecated\/wp-user-avatar\/images\/wpua-96x96.png","height":96,"width":96}},"publisher":{"@type":"Organization","name":"SPD im K\u00f6lner Norden","logo":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/cropped-logo_ko\u0308lnspd.jpg","url":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/cropped-logo_ko\u0308lnspd.jpg","width":null,"height":null}},"image":{"@type":"ImageObject","@id":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/spd-verschwommen.jpg","url":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/spd-verschwommen.jpg","height":675,"width":1200},"url":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/finger-weg-vom-ogs-rechtsanspruch\/","about":["Allgemein"],"wordCount":398,"keywords":["Anspruch (Recht)","Bildungseinrichtung","Bundesregierung (Deutschland)","chancengleichheit","finger","Ganztagsschule","gesetz","Grundschule","Personalkosten","rechtsanspruch","Vereinbarkeit von Familie und Beruf","Westpol"],"articleBody":"TweetShareSubmitEmail2 min gesch\u00e4tzte LesedauerTrotz der alarmierenden Hilferufe der Kommunen verkennt die Landesregierung die aktuelle Realit\u00e4t: es wird von einem eklatanten Mangel von rund 120.000 Pl\u00e4tzen berichtet, bei einem prognostizierten Bedarf von rund 75 Prozent. Viele Tr\u00e4ger k\u00f6nnen jedoch aufgrund steigender Personalkosten, bedingt durch Tariferh\u00f6hungen, ihre Angebote nicht oder kaum noch aufrechterhalten. Dies stellt eine ernsthafte Bedrohung f\u00fcr Eltern dar, die auf die OGS angewiesen sind, um Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Ein Ausbau der Angebote und die Erf\u00fcllung des Rechtsanspruchs ab 2026 scheinen daher in vielen Kommunen in weite Ferne zu geraten. Zudem f\u00fcrchten viele St\u00e4dte und Gemeinden, dass Eltern ihren Rechtsanspruch ab 2026 auch einklagen k\u00f6nnten, wahrscheinlich bei den Kommunen, und diese auf den Kosten in Milliardenh\u00f6he f\u00fcr den Ausbau der Ganztagsbetreuung sitzen bleiben w\u00fcrden. Ein Bericht des WDR-Magazins \u201eWestpol\u201c vom 3. September 2023 unterstrich diese Problematik im Vorfeld der Plenardebatte.Es ist unbestreitbar, dass Tariferh\u00f6hungen wichtig sind, um die Anerkennung der Sozialberufe weiter zu st\u00e4rken. Die Tr\u00e4ger, genauso wie die Kommunen, d\u00fcrfen in dieser Angelegenheit nicht im Stich gelassen werden. Besonders finanzschwache St\u00e4dte und Gemeinden werden diese zus\u00e4tzliche Belastung kaum oder nicht bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Dabei hat die Bundesregierung mit dem Ganztagsf\u00f6rderungsgesetz ein wegweisendes Gesetz zur Verbesserung der Chancengleichheit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verabschiedet.Die schwarz-gr\u00fcne Landesregierung muss ihrer Verantwortung nun endlich gerecht werden und dringend ein Rettungspaket f\u00fcr die OGS schn\u00fcren. Ohne sofortige Investitionen des Landes in den Ganztag werden Eltern und Kinder die schmerzhaften Folgen zu sp\u00fcren bekommen. Wir m\u00fcssen rechtliche Rahmenbedingungen schaffen, die mit klaren finanziellen Verantwortlichkeiten einhergehen. Der Ganztag in der Primarstufe darf nicht l\u00e4nger ein Billigmodell sein. Nach der Kita ist die Primarstufe die zweite gro\u00dfe und wichtige Bildungsinstitution, die Kinder in ihrem Leben durchlaufen. Eine ausk\u00f6mmliche Finanzierung umfasst nicht nur die Personalkosten, sondern auch die bauliche und s\u00e4chliche Ausstattung des Ganztags. Tr\u00e4ger m\u00fcssen ihre Mitarbeiter:innen nach Tarif bezahlen k\u00f6nnen und schnell und ad\u00e4quat auf Tariferh\u00f6hungen reagieren k\u00f6nnen. Nur so k\u00f6nnen wir durch das Ganztagsschulangebot den Kindern mehr Zeit f\u00fcr individuelle F\u00f6rderung und Selbstentfaltung erm\u00f6glichen und von Anfang an f\u00fcr Chancengleichheit in NRW sorgen.Sei der erste, der diesen Beitrag teilt! teilen&nbsp;teilen&nbsp;teilen&nbsp;TweetShareSubmitEmail"},{"@context":"https:\/\/schema.org\/","@type":"BreadcrumbList","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Finger weg vom OGS-Rechtsanspruch","item":"https:\/\/www.spdkoelnnord.de\/finger-weg-vom-ogs-rechtsanspruch\/#breadcrumbitem"}]}]