Köln soll Modellstadt für Cannabis-Abgabe werden

Gesundheitsminister Karl Lauterbach und die Bundesregierung machen den Weg frei für einen schrittweise Entkriminalisierung von Cannabis. Der Besitz von 25 Gramm und der Anbau von bis zu drei weiblichen Pflanzen zu Hause wird straffrei. Die legale Abgabe von Cannabis an Erwachsene soll im Rahmen von Modellversuchen erprobt und wissenschaftlich begleitet werden. Hierfür können sich Kommunen bewerben. Gemeinsam mit einem großen Bündnis fortschrittlicher Fraktionen, Gruppen und Einzelmandatsträger beantragt die Kölner SPD-Fraktion, dass sich die Stadt Köln als Modellkommune für die legale Abgabe von Cannabis an Erwachsene bewerben soll.
Für unsere gesundheitspolitische Sprecherin Viola Recktenwald ist klar, dass Köln Modellstadt für die legale Abgabe von Cannabis an Erwachsene werden soll: „Gesundheitsminister Karl Lauterbach stößt mit seinem Cannabis-Gesetz dass Tor weit auf, wir müssen nur noch hindurchgehen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung einer fortschrittlichen Drogenpolitik. Die Verbotspolitik der vergangenen Jahrzehnte ist krachend gescheitert. Ich freue mich, dass es eine große fortschrittliche Mehrheit im Stadtrat gibt, um diesen Schritt gemeinsam zu gehen. Jetzt muss die Stadtverwaltung alles dafür tun, um sich als Modellkommune zu bewerben, sobald die gesetzlichen Rahmenbedingungen feststehen. dafür müssen auch ausreichend Kapazitäten im Gesundheitsamt geschaffen werden, um begleitende Maßnahmen zum Jugendschutz und Prävention zu konzipieren. Besonders wichtig ist, dass die Stadtverwaltung sich schnell an die Arbeit macht, denn die Anzahl der Modellkommunen ist begrenzt.“

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