Stau- und Brückenchaos: Ein Jahr Schwarz-Grün in Bildern

Vorfahrt für den Stau

Auch 2022 war NRW das Stauland Nr. 1: Der ADAC zählte 160.000 Staus mit einer Gesamtlänge von 213.000 Kilometern. In keinem Bundesland verbringen Menschen mehr Zeit in einem stehenden Auto als in NRW. Versprochen wurde uns allerdings etwas anderes: „Mehr Bewegung, weniger Stau!“ war der Wahlkampfslogan der CDU 2017. Der Wahlsieg von damals ist bis heute ihr größter verkehrspolitischer Erfolg – leider auch der einzige. Verbessert hat sie nämlich nichts. Aber man muss auch fair sein: Von ein paar tausend Wahlplakaten mal abgesehen, stand das Versprechen „weniger Stau“ nur im Wahlprogramm. Und Wahlprogramme liest kein Mensch. Das weiß jeder. Und wenn doch, ist das nicht die Schuld von Hendrik Wüst.

Das Brücken-Chaos

Anfang Dezember 2021 wird die Talbrücke Rahmede bei Lüdenscheid gesperrt. Seitdem versinken Stadt und Umgebung im Chaos. Dieses Desaster wäre vermieden worden, hätte die Landesregierung den geplanten Neubau für 2019 nicht verschoben. Wer ist für diese Fahlentscheidung verantwortlich? „Rot-Grün!“, behauptet der ehemalige Verkehrsminister Hendrik Wüst im Wahljahr 2022. Dann stellt sich heraus: Gar nicht wahr! Der geplante Neubau wurde unter seiner Verantwortung verschoben. Hat da jemand geschwindelt und getrickst, um sich keine Blöße zu geben? Das könnten Akten und E-Mails aus den Ministerien und der Staatskanzlei beantworten. Doch upps: Die E-Mails wurden gelöscht und die Akten sind verschwunden. Was für ein Pech! Oder doch Glück? Glück, dem etwas nachgeholfen wurde? Das wird ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss klären müssen. (Einsetzungsbeschluss zum Untersuchungsausschuss hier downloaden)

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