400 Jahre Druckgeschichte bei DuMont Druck Köln enden

400 Jahre Druckgeschichte bei DuMont Druck Köln enden

Lena Teschlade: „Ich empfinde tiefste Empörung angesichts dieser Entscheidung, die eindeutig auf Kosten der Belegschaft getroffen wird und ausschließlich der Gewinnmaximierung dient.“

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) hat empört auf die überraschende Nachricht reagiert, dass der DuMont Konzern die 400-jährige Tradition von DuMont Druck Köln, dessen Standort sich im Wahlkreis von Lena Teschlade befindet, kurzfristig beenden wird. Betriebsrat und Mitarbeiter:innen erhielten erst am Morgen des 4. Oktober rückwirkend Kenntnis von dieser Entscheidung. Die Druckaufträge für den Kölner Stadt-Anzeiger, die Kölnische Rundschau und den Express wurden bereits am 30. September an die Druckerei der Rhein-Zeitung in Koblenz vergeben. Dadurch verlieren in Köln 200 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, obwohl das Unternehmen profitabel ist.

Lena Teschlade, arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen, äußert sich dazu wie folgt:

“Ich empfinde tiefste Empörung angesichts dieser Entscheidung, die eindeutig auf Kosten der Belegschaft getroffen wird und ausschließlich der Gewinnmaximierung dient. Die Mitarbeiter:innen von DuMont Druck Köln können sich darauf verlassen, dass sie auf unsere uneingeschränkte Solidarität zählen können. Diese Entscheidung muss dringend überprüft werden. In der Vergangenheit haben die Beschäftigten erheblich in den Standort investiert und sogar auf Lohn verzichtet, dennoch werden sie nun abrupt freigestellt. Die Geschäftsführung trägt eine klare Verantwortung gegenüber ihren Angestellten, die sie wahrnehmen muss. Das aktuelle Vorgehen ist deshalb inakzeptabel und kann nicht toleriert werden.”

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2023-10-06

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