Neubau der Heinrich-Böll-Gesamtschule beschlossen!

Es gibt gute Neuigkeiten für die Heinrich-Böll-Gesamtschule. Und das gleich in zweifacher Hinsicht!

Seit Ende Februar 2022 ist die Turnhalle des HBG wegen erheblicher Baumängel und Einstturzgefahr geschlossen. Viele Menschen konnten nicht nachvollziehen, wieso nicht präventiv bei regelmäßigen Kontrollen Beeinträchtigungen in der Bausubstanz gefunden und saniert werden, sodass der Schul- und Vereinssport reibungslos stattfinden und nicht über mehrere Wochen (und mittlerweile sogar Monate) aussetzen muss.

Nach dem großen öffentlichen Druck der Jugendlichen, der Elternschaft und der örtlichen Politik Anfang des Jahres ist die Verwaltung endlich aktiv geworden. Das Dach der Turnhalle soll überdacht werden, damit die Halle nach der langen Leidenszeit endlich wieder genutzt werden kann. Wir hatten vorher auch andere Vorschläge gemacht, die aber leider vom Ratsbündnis (CDU, Grüne, Volt) abgelehnt wurden. Mittlerweile steht endlich ein Baukran an der Turnhalle. Die Bauarbeiten haben begonnen! Das ist ein wichtiges Signal für die vielen Kinder und Jugendlichen sowie für den Vereinssport im Kölner Norden.

Im Stadtrat gab es gestern eine weitere positive Nachricht. Das HBG bekommt einen Neubau von Schule und Sporthalle, einen Interimsbau und den Abbruch des aktuellen Schulgebäudes in den nächsten Jahren. Mit Hilfe einer qualifizierten Machbarkeitsstudie inklusive Ausarbeitung einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung sollen mehrere Varianten für den Schul- und Sporthallenneubau innerhalb der vorhandenen Grundstücksgrenzen erarbeitet werden. Um den Schulbetrieb während der Baumaßnahme sicherzustellen, ist der Abbruch des langgestreckten Schulgebäudes in Teilabschnitten vorgesehen. Damit muss nur ein kleiner Teil der Unterrichtsräume auf dem Schulgrundstück in Interimsbauten ausgelagert werden.

Zur Sicherstellung des Sportunterrichtes ist geplant, vor Beginn der Abbrucharbeiten
eine Interimssporthalle an einem Standort außerhalb des Schulgrundstücks zu
errichten. Derzeit wird geprüft, ob dies am Standort Netzestraße realisierbar ist.
Die Interimssporthalle ist ebenfalls Bestandteil dieses Maßnahmenpaketes.

Die Schule aus den 70er-Jahren ist dringend sanierungsbedürftig und hat viele innenliegende Unterrichtsräume, welche aufgrund der fehlenden natürlichen Belichtung und Belüftung nur zeitlich eingeschränkt genutzt werden können. Hiervon betroffen ist etwa ein Drittel aller Unterrichtsräume. Ein 2014 erstelltes Sanierungskonzept zeigt auf, dass für eine zukünftig vollumfängliche Nutzung dieser Räume massive Eingriffe in die Statik des Gebäudes notwendig werden. Eine Generalinstandsetzung rechnet sich wegen der hohen Schadstoffbelastung, der erforderlichen energetischen Sanierung und auch wegen der hohen Anzahl an zu schaffenden Interimsgebäuden nicht.

Wir freuen uns über die positiven Nachrichten für die Heinrich-Böll-Gesamtschule und werden weiter für Verbesserungen in der Schullandschaft im Kölner Norden kämpfen.

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